Warum braucht es einen interreligiösen Bettag?


Das friedliche Zusammenleben der Religionen ist nicht selbstverständlich! Viele Menschen sind gegenüber der zunehmenden kulturellen Vielfalt und neuen religiösen Strömungen in unserer Bevölkerung verunsicher. Wir sind deshalb mehr denn je herausgefordert, das Verbindende zwischen den Religionen und Kulturen zu pflegen und das Andersartige zu respektieren.

 

Der Eidgenössische Dank-, Buss und Bettag ist seit 1832 ein traditioneller staatlicher Feiertag und setzt ein Zeichen für das friedliche Zusammenleben der Religionen. Er zeigt auf, dass Religionsfreiheit und Religionsfriede kostbare Güter und Werte sind, für die es immer wieder einzustehen gilt und die von unserer Verfassung geschützt werden müssen.

 

Der Stadtrat der Stadt St.Gallen lädt aus diesem Grund die interessierte Bevölkerung und alle Religionsgemeinschaften in der Stadt St.Gallen ein, den Bettag 2015 nach den traditionellen Bettagsfeiern gemeinsam zu begehen.   Als Leitidee soll die im Rahmen der interreligiösen Dialog- und Aktionswoche 2005 von den Landeskirchen und Religionsgemeinschaften ausgearbeitete „St.Galler Erklärung“ dienen.

Der nächste interreligiöse Bettag findet am Samstag 20. September 2015 auf dem Klosterplatz St.Gallen statt und ist ein  Projekt im Rahmen der kantonalen interreligiösen Dialog- und Aktionswoche IDA 2015




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